Helpcenter-Inhalte entstehen häufig zunächst in einer Sprache. Wenn ihr eure Produkte oder Services international anbietet, solltet ihr die Inhalte auch in den Sprachen eurer Kunden bereitstellen.
Für die Übersetzung eines Zendesk-Helpcenters gibt es verschiedene Möglichkeiten. Welche Variante zu euch passt, hängt unter anderem von der Anzahl der Artikel, der Sprachen und der regelmäßigen Aktualisierungen ab.
Welche Möglichkeiten gibt es?
KI-Übersetzungen direkt in Zendesk
Zendesk kann Übersetzungen direkt im neuen Artikel-Editor erstellen. Wählt dazu eine für euer Helpcenter aktive Sprache aus, generiert die Übersetzung und prüft oder bearbeitet den Inhalt vor der Veröffentlichung.
Die Funktion unterstützt alle Sprachen, die aktuell in eurem Helpcenter verfügbar sind. Content Blocks werden derzeit jedoch nicht unterstützt. Ändert ihr den Artikel in der Ausgangssprache, werden bestehende Übersetzungen nicht automatisch aktualisiert. Ihr müsst sie erneut übersetzen lassen.
Über das Knowledge Copilot Early Access Program bietet Zendesk außerdem KI-gestützte Massenübersetzungen an. Damit könnt ihr mehrere Sprachversionen eines Artikels gleichzeitig erstellen und anschließend einzeln oder gesammelt prüfen, annehmen oder ablehnen.
Guide Importer by LEAFWORKS
Für größere Übersetzungsprojekte könnt ihr mit dem Guide Importer by LEAFWORKS Artikel, Abschnitte und Kategorien im Excel-Format exportieren und wieder importieren.
Die exportierten Inhalte könnt ihr anschließend intern, durch eine Übersetzungsagentur oder mit einem externen Dienst wie DeepL übersetzen lassen. Danach importiert ihr die bearbeiteten Inhalte wieder in Zendesk.
Die App eignet sich auch für umfangreiche Aktualisierungen. Ihr könnt unter anderem Marken, Berechtigungsgruppen, Sprachen, Sichtbarkeiten, Artikel-Labels und die Zuordnung der Excel-Spalten verwalten.
Manuelle Übersetzung in Zendesk
Ihr könnt Sprachversionen auch direkt in Zendesk anlegen und bearbeiten. Diese Variante eignet sich besonders für kleinere Helpcenter oder wenn ihr eure Übersetzungen intern verwaltet.
Damit ein übersetzter Artikel sichtbar ist, müssen auch der zugehörige Abschnitt und die Kategorie in derselben Sprache verfügbar sein. Übersetzungen können außerdem als veraltet gekennzeichnet werden, wenn sie geprüft oder aktualisiert werden müssen.
Eigene Übersetzungsprozesse
Bei speziellen Anforderungen könnt ihr einen externen Übersetzungsdienst anbinden oder einen eigenen Prozess über die Zendesk Help Center API entwickeln.
Das bietet sich zum Beispiel an, wenn ihr Exporte und Importe automatisieren, Freigabeprozesse abbilden oder Zendesk mit anderen Content-Systemen verbinden möchtet. Über die API lassen sich Übersetzungen für Artikel, Abschnitte und Kategorien erstellen und aktualisieren.
Welche Variante passt zu euch?
Die passende Lösung hängt von eurem Content-Volumen, der Anzahl der Sprachen, der Aktualisierungshäufigkeit und eurem Übersetzungsprozess ab.
Ihr seid euch nicht sicher, welche Variante zu eurem Setup passt? Sprecht uns an. Wir schauen uns eure Anforderungen an und finden gemeinsam die passende Lösung.
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